Ich nutze die Anker Nano Powerbank mit 10.000 mAh, 45 W, Smart Display und 70 cm Einzugskabel seit Mai 2026. Dieser Artikel ist kein allgemeiner Produkttext, sondern mein persönlicher Erfahrungsbericht nach mehreren Monaten Nutzung, inklusive eigener Ladezeit-Messungen.
Transparenzhinweis: Die Powerbank wurde selbst gekauft. Die genannten Ladezeiten und Verbrauchswerte stammen aus meinen eigenen Messungen und sind keine Herstellerangaben.
Auf einen Blick
- Im Einsatz seit
- Mai 2026
- Eigener Ladetest 0–100 %
- 2 Stunden 10 Minuten (65-W-Netzteil)
- Einzugskabel nach mehreren Monaten
- ohne erkennbaren Verschleiß
- Display bei Sonnenlicht
- schwerer ablesbar
- Für die Hosentasche
- eher zu dick
- Wieder kaufen
- ja, bereits ein zweites Mal verschenkt
Diese Angaben beruhen auf meiner eigenen Nutzung und eigenen Messungen, nicht auf einer standardisierten Testmethode.
Warum ich mich für die Anker Nano entschieden habe

Bei meiner Kaufentscheidung waren vor allem drei Dinge interessant: 45 W Ladeleistung laut Herstellerangabe, das Smart Display und insbesondere das integrierte, ausziehbare USB-C-Kabel.
Gerade Letzteres ist inzwischen der Punkt, den ich an der Powerbank am meisten schätze.
Ein zusätzliches Ladekabel mitzunehmen klingt zunächst nicht nach einem großen Problem. In der Praxis finde ich es aber angenehm, dass ich einfach die Powerbank einpacken kann und das Kabel bereits dabei ist.
Das 70-cm-Einzugskabel ist für mich das Highlight

Das integrierte USB-C-Kabel lässt sich je nach Situation unterschiedlich weit herausziehen.
Liegt das Smartphone direkt neben der Powerbank, brauche ich nur ein kurzes Stück Kabel. Befindet sich die Powerbank beispielsweise in meiner Bauchtasche oder an einer anderen Stelle im Rucksack, kann ich entsprechend mehr Kabel herausziehen.
Anschließend verschwindet das Kabel wieder in der Powerbank. Dadurch habe ich kein loses Kabel im Rucksack, das sich mit anderen Dingen verheddert.
Nach meiner Nutzung seit Mai funktioniert der Einziehmechanismus noch genauso wie am ersten Tag. Probleme oder auffälligen Verschleiß habe ich bisher nicht festgestellt.
Für mich ist das inzwischen einer der größten Vorteile dieser Powerbank.
Smart Display mit Prozent, Watt und Restladezeit
Das Display zeigt nicht einfach nur den verbleibenden Akkustand an. Eine Funktion, die ich überraschend häufig nutze, ist die Anzeige der aktuellen Leistung in Watt.
Das hilft mir beispielsweise beim Testen meiner USB-Kabel. Über die Jahre sammeln sich Kabel an, bei denen ich teilweise nicht mehr weiß, welche Ladeleistung sie tatsächlich ermöglichen. Schließe ich ein Gerät über ein solches Kabel an, kann ich anhand der Anzeige zumindest schnell erkennen, ob eine auffällig niedrige Leistung anliegt. Das ersetzt natürlich kein professionelles USB-Messgerät, für eine schnelle Kontrolle im Alltag finde ich die Anzeige aber sehr praktisch.
Beim Aufladen der Powerbank erscheint außerdem eine Schätzung der verbleibenden Ladezeit. Auch das gefällt mir besser als eine reine Prozentanzeige.
Eine Schwäche gibt es allerdings: Bei starkem Sonnenlicht lässt sich das Display schlechter erkennen. In Innenräumen und insbesondere im Dunkeln sind die Werte dagegen gut ablesbar.


Mein Ladetest: 0 auf 100 Prozent

Ich habe einen vollständigen Ladevorgang dokumentiert. Die Anker Nano startete bei 0 Prozent und wurde an meinem Baseus GaN3 Pro 4-Port-65-W-Schnellladegerät aufgeladen.
| Ladezeit | Akkustand | angezeigte Leistung |
|---|---|---|
| ca. 20 Minuten | ca. 25 % | nicht notiert |
| 1 Stunde 56 Minuten | 92 % | nicht notiert |
| 2 Stunden 4 Minuten | 97,2 % | ca. 15 W |
| 2 Stunden 7 Minuten | 99 % | ca. 11 W |
| 2 Stunden 10 Minuten | 100 % | nicht notiert |
Der erste Wert nach etwa 20 Minuten ist nur ein ungefähr abgelesener Wert. Die späteren Werte habe ich während des Ladevorgangs konkret notiert.
In meiner Kombination benötigte die Powerbank damit 2 Stunden und 10 Minuten für eine vollständige Ladung von 0 auf 100 Prozent. Während des Ladevorgangs wurde sie spürbar warm, aber nicht heiß.

Das orange Kabel auf dem Foto ist übrigens nicht das integrierte Einzugskabel der Powerbank, sondern mein separates Lieblingskabel für den Alltag: ein Hichain Type-C-zu-Type-C-Chubby-Schnellladekabel mit 240 W (Affiliate-Link). Ich habe es hier nur zum Testen verwendet.
Wichtig zur Einordnung
Das ist mein eigener Praxistest und keine Messung unter Laborbedingungen. Die Ladezeit gilt für meinen konkreten Versuch mit dem genannten Baseus-65-W-Netzteil. Netzteil, Anschluss, Temperatur und weitere Faktoren können die Ladezeit beeinflussen. Die aufgelisteten Wattwerte stammen außerdem von der Anzeige der Powerbank selbst und wurden nicht mit einem externen USB-Leistungsmesser überprüft.
iPhone 13 Pro: 21 Prozentpunkte in 20 Minuten

Zusätzlich habe ich einen kurzen Ladetest mit einem iPhone 13 Pro durchgeführt. Das iPhone hatte zu Beginn 10 Prozent Akku, die Anker Nano war vollständig aufgeladen.
| Zeit | iPhone 13 Pro | Powerbank | angezeigte Leistung |
|---|---|---|---|
| Start | 10 % | 100 % | 10 W |
| 10 Minuten | 21 % | 97 % | 9 W |
| 20 Minuten | 31 % | 93 % | 8 W |
Innerhalb von 20 Minuten stieg der Akkustand des iPhone 13 Pro in diesem Versuch also von 10 auf 31 Prozent, gleichzeitig sank der Akkustand der Powerbank von 100 auf 93 Prozent.
Den Versuch konnte ich anschließend nicht weiterführen. Deshalb möchte ich aus diesen 20 Minuten bewusst keine theoretische Ladezeit bis 80 oder 100 Prozent hochrechnen.
Im Alltag lade ich damit deutlich mehr als nur mein Smartphone
Die Anker Nano ist bei mir keine Powerbank, die monatelang in einer Schublade liegt und nur im Notfall herausgeholt wird. Ich habe sie beispielsweise auf Reisen, beim Camping und am Strand dabei. Häufig steckt sie einfach oben im Rucksack.
Ein typischer Praxiseinsatz war ein Strandtag. Zunächst habe ich mein Smartphone nachgeladen. Anschließend wurde das iPhone meiner Tochter geladen und zwischendurch auch noch mein UE Boom Bluetooth-Lautsprecher. Für Schatten an genau solchen Strandtagen nutzen wir zusätzlich ein CUUPO Sonnensegel, zu dem es ebenfalls einen eigenen Erfahrungsbericht gibt.
Genau für solche Tage finde ich 10.000 mAh praktisch. Verschiedene Geräte können über den Tag verteilt immer wieder etwas Strom bekommen.
Praktisch für meinen mobilen Monitor
Ein etwas ungewöhnlicherer Einsatzzweck ist mein mobiler Monitor. Den Bildschirm kann ich je nach verwendetem Gerät über USB-C beziehungsweise HDMI einsetzen. Wenn ich unterwegs zusätzliche Laufzeit benötige, nutze ich die Powerbank zur Stromversorgung des Displays.
Das zeigt für mich auch, warum die Wattanzeige interessant ist. Ich sehe direkt an der Powerbank, dass überhaupt Leistung abgegeben wird und in welcher Größenordnung sie laut Display liegt.
Größe und Gewicht
Beim Gewicht habe ich im Alltag nichts zu bemängeln. Im Rucksack oder in meiner Bauchtasche empfinde ich die Powerbank nicht als störend.
Für die Hosentasche wäre sie mir allerdings zu dick. Wer eine extrem flache Powerbank sucht, die dauerhaft zusammen mit dem Smartphone in der Hosentasche getragen werden soll, sollte das berücksichtigen. Für Rucksack, Handtasche, Bauchtasche oder Reisegepäck finde ich die Größe dagegen völlig in Ordnung.
Verarbeitung nach mehreren Monaten
Gehäuse, Taste, Display und Kabelmechanismus machen auf mich einen hochwertigen Eindruck.
Besonders wichtig war mir nach einigen Monaten natürlich der Mechanismus des Einzugskabels. Genau dort hätte ich am ehesten erwartet, dass sich im Laufe der Zeit eine Schwäche zeigt. Bei meinem Gerät ist das bislang nicht der Fall, das Kabel funktioniert weiterhin wie am ersten Tag.
Das ist natürlich noch keine Aussage darüber, wie es nach mehreren Jahren aussehen wird. Nach meiner bisherigen Nutzungsdauer gibt es für mich aber keinen Anlass zur Kritik.
Mein Fazit zur Anker Nano 10.000 mAh 45 W
Die Anker Nano hat sich bei mir von einem zunächst interessant wirkenden Gadget zu einem Gerät entwickelt, das ich tatsächlich regelmäßig benutze. Dabei sind es weniger die 10.000 mAh oder die theoretische maximale Ladeleistung, die für mich den Unterschied machen.
Mein persönliches Highlight ist das ausziehbare Kabel. Ich muss kein separates USB-C-Kabel suchen oder einpacken, kann die benötigte Länge einstellen und anschließend verschwindet das Kabel wieder im Gehäuse. Nach mehreren Monaten funktioniert der Mechanismus bei meinem Exemplar weiterhin problemlos.
Dazu kommt das Smart Display. Die Prozentanzeige ist praktisch, die Restzeitanzeige beim Aufladen noch besser, und mit der Wattanzeige habe ich sogar eine Funktion gefunden, die ich zum schnellen Überprüfen unbekannter Kabel verwende.
Für jemanden, der eine möglichst dünne Powerbank für die Hosentasche sucht, wäre sie nicht meine erste Wahl. Für Reisen, Camping, Strand, Rucksack und den normalen Alltag passt das Konzept für mich dagegen sehr gut.
Dass ich sie inzwischen sogar ein zweites Mal als Geschenk gekauft habe, sagt über meine Zufriedenheit wahrscheinlich mehr aus als jede Punktwertung.
Wer wissen möchte, wie sich die Anker Nano technisch gegen die kleinere 5K- und die größere 20K-Variante einordnet, findet die Herstellerangaben und einen unabhängigen Messtest in der technischen Einordnung der Anker Nano Power Bank 10K. Wer wissen möchte, wie viel Kapazität ein USB-C-Ladegerät oder eine Powerbank überhaupt braucht, findet Hintergründe zu mAh, Wh und Schnellladen in Powerbank erklärt und zur passenden Ladegeräte-Leistung in USB-C-Ladegerät fürs Camping. Lädt eine Powerbank bei dir gar nicht mehr oder schaltet sich unerwartet ab, hilft die Fehlersuche in Powerbank lädt nicht, wird warm oder schaltet sich ab.
Datenstand: 06.09.2026.




