Warum eine einfache Wh-durch-Watt-Rechnung hier nicht reicht

Eine Kompressor-Kühlbox schaltet den Kompressor ein und wieder aus, sobald die Zieltemperatur erreicht ist – sie zieht also nicht durchgehend ihre Nennleistung. Powerstation-Kapazität geteilt durch Nennleistung würde deshalb eine deutlich zu kurze Laufzeit ergeben. Wie viel Prozent der Zeit der Kompressor tatsächlich läuft (die Einschaltdauer), hängt von Außentemperatur, Solltemperatur, Isolierung, Beladung, Öffnungshäufigkeit, Belüftung und dem Wirkungsgrad des jeweiligen Geräts ab – Faktoren, für die es keinen allgemeingültigen Wert gibt. Deshalb ist die Einschaltdauer hier ein Regler, keine feste Zahl, und das Ergebnis zeigt eine Bandbreite statt einer scheinbar exakten Stundenzahl.

Thermoelektrische Kühlboxen

Thermoelektrische Kühlboxen (Peltier-Prinzip) ziehen deutlich kontinuierlicher Strom als eine Kompressorbox. Ist kein gemessener Durchschnittsverbrauch bekannt, nähert der Rechner den Verbrauch deshalb an die Nennleistung an, statt eine Einschaltdauer anzunehmen – auch das ist eine Näherung, keine exakte Messung des konkreten Geräts.

12-V-Batterie als Stromquelle

Bei einer 12-V-Batterie ergibt sich die gespeicherte Energie aus Spannung × Amperestunden (V × Ah = Wh). Wie viel davon sich in der Praxis sinnvoll nutzen lässt, hängt vom Batterietyp ab – LiFePO4-Zellen vertragen in der Regel eine deutlich tiefere Entladung als Blei-, AGM- oder Gel-Batterien. Dieser Rechner rechnet bewusst mit der vollen V-×-Ah-Energie und weist bei Nicht-LiFePO4-Batterien nur auf diesen Unterschied hin, statt eine eigene Empfehlung zur sicheren Entladetiefe zu geben.

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